|
|
2010
|
Sturm zerstört Geflügelzucht-Anlage
Im Herbst 2010 hat ein heftiger Sturm die von der Gemeinschaft der Dorffrauen betriebene
Geflügelzucht-Anlage vernichtet. Das Dach wurde hinweggefegt, eine Mauer ist eingestürzt, alle
400 Legehennen sind umgekommen und sämtliche Futtervorräte verdorben.
Die Dorffrauen haben den UNESCO-Club Frankenthal um Wiederaufbauhilfe gebeten. Zu Beginn des Jahres 2011 hat der UNESCO-Club die erforderlichen Mittel bereitgestellt. |
|
|
Mittelschule um Gymnasialstufe erweitert
Die vom UNESCO-Club Frankenthal mitfinanzierte Mittelschule (Collège d’Education Moyenne) in
Sanghé Douka zählt inzwischen 800 Schüler und wird mit Genehmigung der Kultusbehörde von Thiès
um eine Gymnasialstufe erweitert. Zunächst sind zwei Klassen, die zum Abitur führen, eingerichtet
worden: eine mit naturwissenschaftlicher und eine mit geisteswissenschaftlicher Ausrichtung.
Der Ausbau der Mittelschule zum Gymnasium erlaubt es den Schülern und Schülerinnen, die das Abitur
anstreben, im Dorf zu bleiben, erspart ihren Eltern die hohen Kosten der Unterbringung der Jugendlichen
in der Stadt und wird die Zahl der Schulabbrecher verringern. Die Schulbehörde hat die Lehrkräfte
gestellt, der UNESCO-Club Frankenthal hat den Bau der neuen Klassenzimmer finanziert.
|
||
|
Stand
November 2009 |
Grundschule in Sanghé Douka
Der Neubau von 2 Klassenzimmern ist trotz einiger Verzögerungen
zum Beginn des Schuljahres im Oktober 2009 fertig geworden. Es ist auch
eine neue Lehrerin für Douka angestellt. Zwei Schulklassen werden nun
zusätzlich unterrichtet. Die Finanzierung des Neubaus hatte der
UNESCO-Club Frankenthal übernommen.
|
|
|
Wasserproblem
Im September 2009 hat der ‚Plan International' den Tiefbrunnen in
Betrieb genommen. Die Bohrungen sind nicht wie ursprünglich vorgesehen
auf 400 m Tiefe vorgetrieben worden, sondern "nur" auf 134 m. Die Gehöfte
haben nun wieder fließendes Wasser und es herrscht keine Knappheit mehr.
|
||
|
Einführung eines Gymnasiums in Sanghé Douka
Eine Körperschaft mit dem Namen "Convergence pour le développement de Sangué"
hat vom senegalesischen Kultusministerium die Genehmigung zur Errichtung eines
Gymnasiums erwirkt.
Zunächst werden zwei Klassen, die zum Abitur führen, eingerichtet: eine Klasse mit naturwissenschaftlicher und eine mit geisteswissenschaftlicher Ausrichtung. Auch hier ergibt sich ein Bedarf an neuen Schulräumen, die auf dem Gelände des Collège d'Enseignement Moyen (= Mittelschule) errichtet werden sollen. Der UNESCO-Club Frankenthal ist um finanzielle Unterstützung für dieses Projekt gebeten worden. Wir werden dieser Bitte im Rahmen unserer Möglichkeiten stattgeben. |
||
|
Stand
September 2008 |
Erweiterung der Grundschule
Im Januar 2008 tauchte das Problem auf, dass die Grundschule von
Sanghé Douka aus allen Nähten platzt und die Dorfgemeinschaft die Gründung
einer zweiten Grundschule für dringlich erklärte. Damals bereits wurden
erste Anfragen an die Schulbehörde in Thies gerichtet, die ja ihr Einverständnis
geben muß und vor allem die Bereitstellung von Lehrkräften zu bewilligen hat.
Der Gemeinderat von Sanghé Douka hat umgehend ein Gelände von 2 Hektar für die neu
zu erbauende und einzurichtende Grundschule bereitgestellt. Die Schulbehörde hat
Ende August ihre Einwilligung erteilt, dass zum Beginn des neuen Schuljahres am
1. Oktober 2008 eine erste Klasse eingerichtet werden kann und ein Lehrer zur
Verfügung stehen wird.
Der UNESCO Club Frankenthal hat die Finanzierung der Schulbänke und der notwendigen Reparaturen an den Toiletten des Gemeinschaftsraumes des Dorfes übernommen, in dem diese erste Klasse zunächst einmal provisorisch untergebracht werden soll. Der Neubau dieser Grundschule ist auf ca 16 000€ veranschlagt. Es soll möglichst noch in diesem Jahr damit begonnen werden. Der UNESCO Club Frankenthal wird die Mittel für den ersten Bauabschnitt übernehmen. |
|
|
Wasser-Problem
Die Wasserversorgung des Dorfes ist nach dem Zusammenbruch des Tiefbrunnens
äußerst schwierig geblieben. Die Grabung eines konventionellen Brunnens, die der
UNESCO Club Frankenthal finanziell kräftig unterstützt hat, brachte selbst in 30m Tiefe
noch nicht genügend Wasser und ist nicht abgeschlossen.
Im August 2008 hat es endlich eine positive Wende gegeben im Bemühen um eine Lösung des Wasser-Problems. Die Entwicklungshilfe-Organisation ‚Plan International’ hat überraschend das Angebot gemacht, eine neue Tiefbrunnen-Bohrung durchzuführen, die 350 – 400m tief reichen soll. Die Kosten des Projektes werden mit 90.000€ angegeben. Der UNESCO Club Frankenthal hat einen Beitrag zu diesem Vorhaben in die Dorfkasse gegeben. Nun sind die Verträge zwischen dem Plan International, dem örtlichen Zweckverband zur Betreibung des Brunnens und der ausführenden Firma unter Dach und Fach und dem Beginn der Arbeiten steht nichts mehr im Wege. |
||
|
Elektrizitäts-Versorgung
Inzwischen haben auch die Haushalte des Dorfes, die dies wünschten, Anschluß an die
Elektrizitäts-Versorgung, welche einige Monate vorher für die Straßenbeleuchtung und für
die öffentlichen Gebäude verwirklicht war.
|
||
|
Hühneraufzucht
Die Hühneraufzucht hat sich als Erfolg erwiesen, bereits drei Generationen von Küken
sind großgezogen und mit Gewinn verkauft worden.
|
||
|
Gute Ernte in Aussicht
Die stark gestiegenen Lebensmittelpreise haben der ohnedies armen Landbevölkerung hart
zugesetzt. Aber nun wird, dank einer ausgiebigen Regenzeit, eine gute Ernte erwartet.
Es herrscht wieder Zuversicht.
|
||
|
Oktober 2007
|
Besuch von Victor Sène
Anlässlich der 25 Jahr Feier des UNESCO Clubs Frankenthal weilte der Repräsentant von Sanghé Douka , Herr Victor Sène , vom 12. bis zum 30. September 2007 in Frankenthal. Sein Aufenthalt bot reichliche Gelegenheit, die in Sanghé Douka anstehenden Probleme zu besprechen.
|
|
|
Geförderte Projekte
Die Grabung eines konventionellen, 30 m tiefen Brunnens wurde mit weiteren 1100€ vom UNESCO-Club Frankenthal bezuschusst.
Für die 600 Schüler zählende Mittelschule in Sanghé wurde die Anschaffung von Lehrmaterial im Wert von 2050€ bewilligt. Die inzwischen reparierte Anlage zur Hühnerzucht soll nun in Betrieb genommen werden. Für den Erwerb der Küken und eines anfänglichen Futterbestandes sowie notwendiger Gerätschaften hat der UNESCO Club Frankenthal 1500€ zur Verfügung gestellt |
||
|
Problem Tiefbrunnen
Der Erdrutsch im Schacht des Tiefbrunnens hat diesen zwar unbrauchbar gemacht, aber die Pumpe, der Wasserturm und das ganze kilometerlange Wasserleitungs-System sind nach wie vor intakt. Es müsste also ‚nur' ein neues Bohrloch bis zur wasserführenden Schicht in mehr als 200 m Tiefe niedergebracht werden, was mit Sicherheit die Eigenmittel des Frankenthal Clubs bei weitem übersteigt. Es ist mit eine Größenordnung von geschätzten 70.000€ zu rechnen. Voraussetzung für eine erfolgreiche Neubohrung wird eine fundierte geologische Studie sein, die eventuell von der Universität Dakar erstellt werden kann. Die Finanzierung dieser Studie, deren Kosten - noch vorläufig und unverbindlich - auf 2500€ veranschlagt sind, will der UNESCO Club Frankenthal übernehmen.
|
||
|
Elektrifizierung
Herr Sène berichtete, dass Sanghé Douka nun an das Stromnetz angeschlossen ist. Die Straßenbeleuchtung ist bereits in Betrieb, der Anschluss der Privat-Haushalte steht bevor.
|
||
|
April 2007
|
Neuer Brunnen erforderlich
Erneut aufgetretene Probleme bei der Wasserversorgung machen in Sanghé Douka einen neuen Brunnen erforderlich. Mit dessen Grabung soll umgehend begonnen werden. Die Familien des Dorfes haben 3/4 der benötigten Summe aufgebracht. Der UNESCO - Club Frankenthal hat die noch fehlende Summe von 800 Euro zur Verfügung gestellt.
|
|
|
Januar 2007
|
Neue Projekte für Sanghé Douka
Gemäß dem Beschluss des UNESCO-Clubs sollen im Jahr 2007 zwei
neue Projekte in Angriff genommen und vom Club finanziert werden.
Dem Wunsch der Dorfbewohner nach einer Hühnerzucht dient ein Hühnerstall, dessen Gebäude bereits vorhanden aber zu reparieren ist. Nach der Reparatur sind Küken, Futter und sonstiges Zubehör zu finanzieren. Dieses Projekt soll Arbeitsplätze im Dorf schaffen. Der Aufbau des Hühnerstalles stärkt außerdem die handwerkliche Kompetenz im Dorf. Der Abwanderungstendenz Jugendlicher in die großen Städte Dakar und Thiès soll eine Berufsschule entgegen wirken, in der Jugendliche eine Berufsausbildung in einer Nähwerkstatt, einer Färberei oder einer Küche erwerben können. Außer den Räumlichkeiten für die Ausbildung ist ein Verwaltungsbüro erforderlich. |
|
|
November 2006
|
Ausbildung im Landwirtschaftlichen Ausbildungszentrum
des Senegalhilfe-Vereins
Das Angebot des Senegalhilfe-Vereins
an Jugendliche aus Sanghé Douka, eine kostenlose Ausbildung im Landwirtschaftlichen
Ausbildungszentrum Sandiara
zu absolvieren, wurde von dem jungen Joseph angenommen. Das Ausbildungszentrum
vermittelt eine praxisbezogene und theoretische Ausbildung in Gemüseanbau, Bullenmast,
Hühnerhaltung mit Fleisch- und Legehühnern sowie in Kaninchenzucht. Nach Beendigung der
9-monatigen Ausbildung im Juli wird sich Joseph in die für Sanghé Douka geplanten
Projekte einbringen können. Daher bekam er vom UNESCO-Club eine kleine Unterstützung,
um das Fahrgeld und persönliche Ausgaben bestreiten zu können.
|
|
|
Gute Ernte in 2006
In seinen Briefen berichtet Victor Sène, der Repräsentant von Sanghé Douka,
von einer guten Ernte nach der Regenzeit 2006. Nach der Heuschreckenplage 2004
bietet diese erneut gute Ernte eine gewisse Sicherheit für die Bauern.
|
||
|
Juli 2006
|
Lösung des Wasserproblems
Durch die Installation einer Ersatzpumpe auf Kosten
der Wartungsfirma wurde das Wasserproblem endlich gelöst
und die Versorgung des Dorfes mit Wasser aus dem Tiefbrunnen
sichergestellt.
|
|
|
Januar 2006
|
In Sanghé Douka zu Besuch
Das Ehepaar Hildebrandt und Frau Röhrdanz besuchten auf einer Reise
nach Senegal unser Partnerdorf Sanghé Douka und überbrachten als Gastgeschenk
die Mittel für die Restfinanzierung einer neuen Hirsemühle für die Frauen.
Sie besuchten die Mittelschule CEM, an deren Finanzierung der Frankenthaler
UNESCO-Club wesentlich beteiligt war, und hatten eine Zusammenkunft mit
dem Lehrerkollegium und Vertretern des Kultusministeriums. Jedem der
560 Schüler wurde ein Schulheft und ein Stift als Geschenk übergeben.
|
|
![]() |
Am Abend wurde zu Ehren der Gäste ein großes Fest mit Tanz und
Trommeln gefeiert.
|
|
|
Wasserproblem
Bei einer routinemäßigen Wartung war bereits im November 2005 die
für die Versorgung des Dorfes so notwendige Unterwasserpumpe in den weit
über 100m tiefen Schacht des Tiefbrunnens gestürzt und konnte nicht geborgen
werden. Die verantwortliche Firma installierte Provisorien, die nicht
funktionierten und die Frauen mussten das Wasser aus dem alten offenen Brunnen
schöpfen und nach Hause tragen.
|
||
|
Juli 2005
|
Zweite Reisspende von 20 Tonnen
Auch die zweite Reisspende von 20 Tonnen, die jetzt ausgegeben wurde, wurde nur
durch die enorme Unterstützung der Frankenthaler Spender ermöglicht. Aus eigenen Mitteln
hätte der UNESCO-Club nochmals 20 Tonnen Reis, die rund 3000 Euro kosten, nicht
finanzieren können. Nun besteht doch eine gute Chance, dass die leidgeplagten Menschen
von Sanghé Douka für die Zeit bis zur nächsten Ernte wenigstens eine Mahlzeit pro Tag haben.
An die zahlreichen Spender ergeht ein herzlicher Dank.
|
|
|
April 2005
|
Tonnen von Reis für 400 verarmte Familien
Dank zahlreicher Spenden konnten 20 Tonnen Reis vor Ort gekauft werden und an
400 Familien verteilt werden. Da die Verteilung an einem Freitag stattfand,
wurde in der Moschee von Sanghé Douka das Freitagsgebet der moslemischen Gemeinde
dem UNESCO-Club und allen seinen Spendern gewidmet. In der christlichen Kirche
des Ortes wurden am Sonntag Dankgebete gesprochen.
|
|
|
Februar 2005
|
Heuschreckenplage
Erstmals seit 20 Jahren ist aus Sanghé Douka ein dringender Hilferuf eingegangen.
Die westafrikanische Heuschreckenplage im Herbst 2004 hat die gesamte Ernte vernichtet.
Daher soll der Wunsch des Dorfes unterstützt werden, statt der festen Projekte zuerst
einmal die Nahrungsmittelsituation zu verbessern.
Da der Club aus den ersparten Mitteln lediglich Nahrungsmittel für die nächsten 2 Monate erstehen kann und auch Saatgut für die nächste Aussaat benötigt wird, ist spontane Spendenbereitschaft wichtig. |
|
|
Spenden bitte an
Sparkasse Rhein-Haardt BLZ 546 512 40 Konto 240 065 656 |
||